Allgemeine Mandatsbedingungen der

Anwaltskooperation

Der    jeweilige    Rechtsanwalt    (m/w)    der   Anwaltskooperation    bearbeitet    die    von    ihm übernommenen     Mandate     jeweils     auf     eigene     Rechnung     und     Verantwortung     zu folgenden Bedingungen:

Vorbemerkung

Diese    Mandatsbedingungen    haben    für    alle    Leistungen    eines    Rechtsanwalts    der Anwaltskooperation         Immobilienrecht         Gültigkeit,         insbesondere         für         die Geschäftsbesorgung,     die     Prozessführung     sowie     die     Erteilung     von     Rat     oder Auskünften. Der   Geltungsbereich   erstreckt   sich   auch   auf   alle   künftigen   Rechtsbeziehungen   mit   dem Mandanten, soweit der Mandant Unternehmer ist. Abweichungen    von    den    Mandatsbedingungen    bedürfen    zu    ihrer    Wirksamkeit    der schriftlichen   Bestätigung   des   Rechtsanwalts.   Das   gilt   auch   für   einen   Verzicht   auf   die Schriftform.   Abweichende,   entgegenstehende   oder   ergänzende   Nutzungsbedingungen werden   selbst   bei   Kenntnis   nicht   Vertragsbestandteil,   es   sei   denn,   ihrer   Geltung   stimmt der Rechtsanwalt ausdrücklich schriftlich zu.

I.

Mandatsverhältnis: Entstehen, Kooperation, Haftung

Das     Mandat     kommt     erst     durch     die    Annahme     des    Auftrags     durch     einen     der Rechtsanwälte     der     Anwaltskooperation     Immobilienrecht     -und     nur     mit     diesem persönlich-   zustande   (im   Folgenden   „Rechtsanwalt“).   Bis   zur   Auftragsannahme   bleibt jeder Rechtsanwalt in seiner Entscheidung über die Annahme frei. Ein   Mandatsverhältnis   entsteht   ausschließlich   mit   dem   Rechtsanwalt,   welcher   gemäß vorstehendem Absatz   einen Auftrag   angenommen   hat.   Mit   dem   weiteren   Rechtsanwalt dieser   Kooperation   entsteht   kein   Rechts-   oder   Mandatsverhältnis.   Die   Rechtsanwälte dieser   Kooperation   arbeiten   jeweils   rechtlich   und   wirtschaftlich   getrennt   voneinander und auf eigene Rechnung und Verantwortung. Für    die    Verletzung    vertraglicher,    vorvertraglicher    und    gesetzlicher    Haupt-    und Nebenpflichten   durch   einen   Kooperationspartner   wird   eine   Haftung   durch   den   jeweils anderen   Kooperationspartner   grundsätzlich   (also   wechselseitig)   nicht   übernommen,   es sei    denn,    dieser    ist    auf    ausdrücklichen    Auftrag    des    Rechtsanwalts    als    dessen Erfüllungsgehilfe   (§   278   BGB)   tätig   geworden.   Erfüllungsgehilfe   im   Sinne   des   §   278 BGB     ist     jede     Person,     deren     sich     der     Rechtsanwalt     nach     den     tatsächlichen Gegebenheiten    und    mit    seinem    Willen    bei    der    Erfüllung    der    mit    dem    Mandant zusammenhängenden      Verbindlichkeiten      als      Hilfsperson      bedient.      Durch      die Empfehlung   eines   Kooperationspartners   oder   durch   die   Erteilung   eines   Untermandats an   diesen   zwecks   Wahrnehmung   eines   auswärtigen   Gerichtstermins   wird   dieser   nicht Erfüllungsgehilfe des Rechtsanwalts im Verhältnis zum Mandanten. Mandatsanfragen      in      fristgebundenen      Angelegenheiten      werden      ausschließlich telefonisch    entgegengenommen.    Eine    Gewähr    für    die    Einhaltung    von    Fristen    bei Anfragen per Email kann nicht übernommen werden. Fernmündliche    Auskünfte,    Rat    und    Erklärungen    der    Rechtsanwälte    sind    nur    bei schriftlicher Bestätigung verbindlich. Die   Haftung   des   Rechtsanwalts   aus   dem   Mandatsverhältnis   auf   Schadensersatz   wegen Verletzung    vertraglicher,    vorvertraglicher,    gesetzlicher    Haupt-    und    Nebenpflichten sowie   die   außervertragliche   verschuldensunabhängige   Haftung   wird   gegenüber   dem Mandanten    auf    1.000.000    €    (in    Worten:    Eine    Millionen    Euro)    pro    Schadensfall beschränkt,   sofern   der   Rechtsanwalt   den   nach   §   51   a   Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)   vorausgesetzten   Versicherungsschutz   unterhält.   Die   Haftungsbeschränkung gilt    entsprechend    §    51    a    BRAO    nicht    bei    grob    fahrlässiger    oder    vorsätzlicher Schadensverursachung,     ferner     nicht     für     schuldhaft     verursachte     Schäden     aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einer Person.

II. Gegenstand der Rechtsberatung und -vertretung

Die   Rechtsberatung   und   -vertretung   des   Rechtsanwalts   bezieht   sich   ausschließlich   auf das    Recht    der    Bundesrepublik    Deutschland.    Eine    steuerliche    Beratung    und/oder Vertretung   ist   nicht   geschuldet.   Steuerliche   Auswirkung   zivilrechtlicher   Gestaltungen hat     der     Mandant     durch     fachkundige     Dritte     (z.B.     Fachanwalt     für     Steuerrecht, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) zu prüfen.

III.

Gebührenhinweis

Es    wird    gem.    §    49    Abs.    5    BRAO    darauf    hingewiesen,    dass    sich    die    anfallenden Rechtsanwaltsgebühren   nach   dem   Gegenstandswert   berechnen,   es   sei   denn,   es   wurde gem. § 4 RVG eine Vergütungsvereinbarung getroffen.

IV.

Pflichten des Rechtsanwalts

1. Rechtliche Prüfung Der   Rechtsanwalt   ist   zur   sorgfältigen   Mandatsführung   verpflichtet.   Er   unterrichtet   den Mandanten    angemessen    im    jeweils    beauftragten    Umfang    über    das    Ergebnis    seiner Bearbeitung. 2. Verschwiegenheit Der   Rechtsanwalt   ist   berufsrechtlich   zur   Verschwiegenheit   verpflichtet.   Diese   Pflicht bezieht    sich    auf    alles,    was    ihm    im    Rahmen    des    Mandats    durch    den    Mandanten anvertraut oder sonst bekannt wird. 3. Verwahrung von Geldern Für    den    Mandanten    eingehende    Gelder    wird    der    Rechtsanwalt    treuhänderisch verwahren    und    –    vorbehaltlich    V.,    Ziff.    7    dieser    Bedingungen    –    unverzüglich    auf schriftliche Anforderung des Mandanten an die von ihm benannte Stelle ausbezahlen. 4. Rechtsmittel und Rechtsbehelfe Der   Rechtsanwalt   ist   zur   Einlegung   von   Rechtsmitteln   und   Rechtsbehelfen   nur   dann verpflichtet,     wenn     er     einen     darauf     gerichteten     Auftrag     erhalten     und     diesen angenommen hat.

V.

Obliegenheiten des Mandanten

Zwecks   Gewährleistung   einer   sachgerechten   und   erfolgreichen   Mandatsbearbeitung treffen den Mandanten folgende Obliegenheiten: 1. Informationserteilung Der      Mandant      wird      den      Rechtsanwalt      über      alle      mit      dem      Mandatsauftrag zusammenhängenden    Tatsachen    umfassend    und    wahrheitsgemäß    informieren    und ihnen    sämtliche    mit    dem    Mandat    zusammenhängenden    Unterlagen    und    Daten    in geordneter   Form   übermitteln.   Der   Mandant   wird   während   der   Dauer   des   Mandats   nur in   Abstimmung   mit   dem   Rechtsanwalt   mit   Gerichten,   Behörden,   der   Gegenseite   oder sonstigen Beteiligten Kontakt aufnehmen. Der    Mandant    informiert    den    Rechtsanwalt    umgehend    über    Änderungen    seiner Anschrift,    der    Telefon-    und    Faxnummer,    der    E-Mail-Adresse    etc.    und    ferner    über längerfristige    Ortsabwesenheit    oder    sonstige    Umstände,    die    seine    vorübergehende Unerreichbarkeit begründen. 2. Sorgfältige Prüfung von Schreiben der Rechtsanwälte Der   Mandant   wird   die   ihm   von   der   Kanzlei   übermittelten   Schreiben   und   Schriftsätze des    Rechtsanwalts,    die    ihm    vorab    als    Entwurf    übersandt    worden    sind,    umgehend sorgfältig   daraufhin   überprüfen,   ob   die   darin   enthaltenen   Angaben   zum   Sachverhalt wahrheitsgemäß   und   vollständig   sind.   Er   wird   den   Rechtsanwalt   sodann   umgehend darüber   informieren,   ob   die   Schreiben   und   Schriftsätze   in   der   ihm   vorgelegten   Fassung an Dritte übersandt werden können. 3. Rechtsschutzversicherung Soweit      der      Rechtsanwalt      auch      beauftragt      ist,      den      Schriftwechsel      mit      der Rechtsschutzversicherung           zu           führen,           wird           dieser           von           der Verschwiegenheitsverpflichtung       im       Verhältnis       zur       Rechtsschutzversicherung ausdrücklich      befreit.      In      diesem      Fall      versichert      der      Mandant,      dass      der Versicherungsvertrag     mit     der     Rechtsschutzversicherung     weiterhin     besteht,     keine Beitragsrückstände      vorliegen      und      in      gleicher      Angelegenheit      keine      anderen Rechtsanwältinnen oder Rechtsanwälte beauftragt sind. 4. Speicherung und Verarbeitung von Daten des Mandanten Der    Rechtsanwalt    ist    berechtigt,    die    ihm    anvertrauten    Daten    des    Mandanten    im Rahmen   des   Mandats   mit   Datenverarbeitungsanlagen   zu   erfassen,   zu   speichern   und zu verarbeiten. 5. Unterrichtung des Mandanten per Telefax Soweit   der   Mandant   dem   Rechtsanwalt   einen   Faxanschluss   mitteilt,   erklärt   er   sich damit   bis   auf   Widerruf   oder   ausdrückliche   anderweitige   Weisung   einverstanden,   dass der       Rechtsanwalt       ihm       ohne       Einschränkungen       über       diesen       Faxanschluss mandatsbezogene   Informationen   zusendet.   Der   Mandant   sichert   zu,   dass   nur   er   oder von   ihm   beauftragte   Personen   Zugriff   auf   das   Faxgerät   haben   und   dass   er   Faxeingänge regelmäßig     überprüft.     Der     Mandant     ist     verpflichtet,     den     Rechtsanwalt     darauf hinzuweisen,   wenn   Einschränkungen   bestehen,   etwa   das   Faxgerät   nur   unregelmäßig auf     Faxeingänge     überprüft     wird     oder     Faxeinsendungen     nur     nach     vorheriger Ankündigung gewünscht werden. 6. Unterrichtung des Mandanten per E-Mail Soweit    der    Mandant    dem    Rechtsanwalt    eine    E-Mail-Adresse    mitteilt,    willigt    er jederzeit   widerruflich   ein,   dass   der   Rechtsanwalt   ihm   ohne   Einschränkungen   per   E- Mail    mandatsbezogene    Informationen    zusendet.    Im    Übrigen    gilt    Ziff.    5    dieser Bedingungen   entsprechend.   Dem   Mandanten   ist   bekannt,   dass   bei   unverschlüsselten E-Mails   nur   eingeschränkte   Vertraulichkeit   gewährleistet   ist.   Soweit   der   Mandant   zum Einsatz     von     Signaturverfahren     und     Verschlüsselungsverfahren     die     technischen Voraussetzungen   besitzt   und   deren   Einsatz   wünscht,   teilt   er   dies   dem   Rechtsanwalt mit. 7. Zahlungspflicht des Mandanten; Abtretung Der    Mandant    ist    verpflichtet,    auf    Anforderung    des    Rechtsanwalts    angemessene Vorschüsse   und   spätestens   nach   Beendigung   des   Mandats   die   vollständige   Vergütung des    Rechtsanwalts    zu    bezahlen.    Dies    gilt    auch,    wenn    Kostenerstattungsansprüche gegen   Rechtsschutzversicherung,   Gegenseite   oder   Dritte   bestehen.   Der   Mandant   tritt sämtliche         Ansprüche         auf         Kostenerstattung         durch         die         Gegenseite, Rechtsschutzversicherung    oder    sonstige    Dritte    in    Höhe    der    Honorarforderung    des Rechtsanwalts   an   diesen   ab.   Dieser   nimmt   die   Abtretung   an.   Der   Rechtsanwalt   ist berechtigt,   eingehende   Zahlungen   auf   offene   Honorarforderungen,   auch   aus   anderen Angelegenheiten, zu verrechnen. 8. Aktenaufbewahrung und Vernichtung Der   Mandant   wird   darauf   hingewiesen,   dass   Handakten   des   Rechtsanwalts   bis   auf   die Kostenakte    und    etwaige    Titel    nach    Ablauf    von    fünf    Jahren    nach    Beendigung    des Mandats   (§   50 Abs.   2   Satz   1   BRAO)   vernichtet   werden,   sofern   der   Mandant   diese Akten nicht   in   der   Kanzlei   des   Rechtsanwalts   vorher   abholt.   Im   Übrigen   gilt   §   50 Abs.   2   Satz   2 BRAO. 9. Schlussbestimmungen Die    Rechtsunwirksamkeit    einer    Bestimmung    berührt    die    Rechtswirksamkeit    der anderen   Vertragsteile   nicht.   Die   Vertragspartner   verpflichten   sich,   eine   unwirksame Bestimmung   durch   eine   wirksame   Regelung   zu   ersetzen,   die   ihr   im   wirtschaftlichen Ergebnis am nächsten kommt und dem Vertragszweck am besten entspricht.
Rechtsanwalt Fachanwalt für Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht & Baurecht Kanzleien für Immobilienrecht
Prinz-Georg-Straße 91, 40479 Düsseldorf
Immobilienrecht und Mietrecht Rechtsanwälte und Fachanwälte für Mietrecht
 Telefon Düsseldorf: 0211 93676549
Mandatsbedingungen     © C a r s t e n   W i l k e, Rechtsanwalt, Fachanwalt  für Mietrecht , Wohnungseigentumsrecht & Baurecht: Immobilienrecht - Düsseldorf

Allgemeine Mandatsbedingungen der

Anwaltskooperation

Der    jeweilige    Rechtsanwalt    (m/w)    der    Anwaltskooperation bearbeitet   die   von   ihm   übernommenen   Mandate   jeweils   auf eigene       Rechnung       und       Verantwortung       zu       folgenden Bedingungen:

Vorbemerkung

Diese   Mandatsbedingungen   haben   für   alle   Leistungen   eines Rechtsanwalts      der      Anwaltskooperation      Immobilienrecht Gültigkeit,     insbesondere     für     die     Geschäftsbesorgung,     die Prozessführung sowie die Erteilung von Rat oder Auskünften. Der    Geltungsbereich    erstreckt    sich    auch    auf    alle    künftigen Rechtsbeziehungen   mit   dem   Mandanten,   soweit   der   Mandant Unternehmer ist. Abweichungen    von    den    Mandatsbedingungen    bedürfen    zu ihrer       Wirksamkeit       der       schriftlichen       Bestätigung       des Rechtsanwalts.    Das    gilt    auch    für    einen    Verzicht    auf    die Schriftform. Abweichende,   entgegenstehende   oder   ergänzende Nutzungsbedingungen     werden     selbst     bei     Kenntnis     nicht Vertragsbestandteil,    es    sei    denn,    ihrer    Geltung    stimmt    der Rechtsanwalt ausdrücklich schriftlich zu.

I.

Mandatsverhältnis: Entstehen, Kooperation, Haftung

Das    Mandat    kommt    erst    durch    die   Annahme    des   Auftrags durch     einen     der     Rechtsanwälte     der     Anwaltskooperation Immobilienrecht    -und    nur    mit    diesem    persönlich-    zustande (im    Folgenden    „Rechtsanwalt“).    Bis    zur    Auftragsannahme bleibt    jeder    Rechtsanwalt    in    seiner    Entscheidung    über    die Annahme frei. Ein     Mandatsverhältnis     entsteht     ausschließlich     mit     dem Rechtsanwalt,    welcher    gemäß    vorstehendem    Absatz    einen Auftrag    angenommen    hat.    Mit    dem    weiteren    Rechtsanwalt dieser         Kooperation         entsteht         kein         Rechts-         oder Mandatsverhältnis.     Die     Rechtsanwälte     dieser     Kooperation arbeiten      jeweils      rechtlich      und      wirtschaftlich      getrennt voneinander und auf eigene Rechnung und Verantwortung. Für      die      Verletzung      vertraglicher,      vorvertraglicher      und gesetzlicher      Haupt-      und      Nebenpflichten      durch      einen Kooperationspartner    wird    eine    Haftung    durch    den    jeweils anderen          Kooperationspartner          grundsätzlich          (also wechselseitig)   nicht   übernommen,   es   sei   denn,   dieser   ist   auf ausdrücklichen      Auftrag      des      Rechtsanwalts      als      dessen Erfüllungsgehilfe        (§        278        BGB)        tätig        geworden. Erfüllungsgehilfe    im    Sinne    des    §    278    BGB    ist    jede    Person, deren      sich      der      Rechtsanwalt      nach      den      tatsächlichen Gegebenheiten   und   mit   seinem   Willen   bei   der   Erfüllung   der mit   dem   Mandant   zusammenhängenden   Verbindlichkeiten   als Hilfsperson       bedient.       Durch       die       Empfehlung       eines Kooperationspartners      oder      durch      die      Erteilung      eines Untermandats      an      diesen      zwecks      Wahrnehmung      eines auswärtigen          Gerichtstermins          wird          dieser          nicht Erfüllungsgehilfe     des     Rechtsanwalts     im     Verhältnis     zum Mandanten. Mandatsanfragen   in   fristgebundenen Angelegenheiten   werden ausschließlich    telefonisch    entgegengenommen.    Eine    Gewähr für   die   Einhaltung   von   Fristen   bei   Anfragen   per   Email   kann nicht übernommen werden. Fernmündliche      Auskünfte,      Rat      und      Erklärungen      der Rechtsanwälte      sind      nur      bei      schriftlicher      Bestätigung verbindlich. Die   Haftung   des   Rechtsanwalts   aus   dem   Mandatsverhältnis auf       Schadensersatz       wegen       Verletzung       vertraglicher, vorvertraglicher,     gesetzlicher     Haupt-     und     Nebenpflichten sowie       die       außervertragliche       verschuldensunabhängige Haftung   wird   gegenüber   dem   Mandanten   auf   1.000.000   €   (in Worten:    Eine    Millionen    Euro)    pro    Schadensfall    beschränkt, sofern        der        Rechtsanwalt        den        nach        §        51        a Bundesrechtsanwaltsordnung         (BRAO)         vorausgesetzten Versicherungsschutz     unterhält.     Die     Haftungsbeschränkung gilt   entsprechend   §   51   a   BRAO   nicht   bei   grob   fahrlässiger   oder vorsätzlicher       Schadensverursachung,       ferner       nicht       für schuldhaft   verursachte   Schäden   aus   Verletzung   des   Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einer Person.

II. Gegenstand der Rechtsberatung und -vertretung

Die     Rechtsberatung     und     -vertretung     des     Rechtsanwalts bezieht   sich   ausschließlich   auf   das   Recht   der   Bundesrepublik Deutschland.   Eine   steuerliche   Beratung   und/oder   Vertretung ist   nicht   geschuldet.   Steuerliche   Auswirkung   zivilrechtlicher Gestaltungen   hat   der   Mandant   durch   fachkundige   Dritte   (z.B. Fachanwalt   für   Steuerrecht,   Steuerberater,   Wirtschaftsprüfer) zu prüfen.

III.

Gebührenhinweis

Es   wird   gem.   §   49   Abs.   5   BRAO   darauf   hingewiesen,   dass   sich die        anfallenden        Rechtsanwaltsgebühren        nach        dem Gegenstandswert   berechnen,   es   sei   denn,   es   wurde   gem.   §   4 RVG eine Vergütungsvereinbarung getroffen.

IV.

Pflichten des Rechtsanwalts

1. Rechtliche Prüfung Der     Rechtsanwalt     ist     zur     sorgfältigen     Mandatsführung verpflichtet.   Er   unterrichtet   den   Mandanten   angemessen   im jeweils     beauftragten     Umfang     über     das     Ergebnis     seiner Bearbeitung. 2. Verschwiegenheit Der    Rechtsanwalt    ist    berufsrechtlich    zur    Verschwiegenheit verpflichtet.   Diese   Pflicht   bezieht   sich   auf   alles,   was   ihm   im Rahmen   des   Mandats   durch   den   Mandanten   anvertraut   oder sonst bekannt wird. 3. Verwahrung von Geldern Für   den   Mandanten   eingehende   Gelder   wird   der   Rechtsanwalt treuhänderisch   verwahren   und   –   vorbehaltlich   V.,   Ziff.   7   dieser Bedingungen   –   unverzüglich   auf   schriftliche   Anforderung   des Mandanten an die von ihm benannte Stelle ausbezahlen. 4. Rechtsmittel und Rechtsbehelfe Der    Rechtsanwalt    ist    zur    Einlegung    von    Rechtsmitteln    und Rechtsbehelfen   nur   dann   verpflichtet,   wenn   er   einen   darauf gerichteten Auftrag erhalten und diesen angenommen hat.

V.

Obliegenheiten des Mandanten

Zwecks         Gewährleistung         einer         sachgerechten         und erfolgreichen     Mandatsbearbeitung     treffen     den     Mandanten folgende Obliegenheiten: 1. Informationserteilung Der    Mandant    wird    den    Rechtsanwalt    über    alle    mit    dem Mandatsauftrag    zusammenhängenden    Tatsachen    umfassend und    wahrheitsgemäß    informieren    und    ihnen    sämtliche    mit dem   Mandat   zusammenhängenden   Unterlagen   und   Daten   in geordneter   Form   übermitteln.   Der   Mandant   wird   während   der Dauer      des      Mandats      nur      in      Abstimmung      mit      dem Rechtsanwalt   mit   Gerichten,   Behörden,   der   Gegenseite   oder sonstigen Beteiligten Kontakt aufnehmen. Der    Mandant    informiert    den    Rechtsanwalt    umgehend    über Änderungen   seiner   Anschrift,   der   Telefon-   und   Faxnummer, der     E-Mail-Adresse     etc.     und     ferner     über     längerfristige Ortsabwesenheit      oder      sonstige      Umstände,      die      seine vorübergehende Unerreichbarkeit begründen. 2. Sorgfältige Prüfung von Schreiben der Rechtsanwälte Der    Mandant    wird    die    ihm    von    der    Kanzlei    übermittelten Schreiben   und   Schriftsätze   des   Rechtsanwalts,   die   ihm   vorab als    Entwurf    übersandt    worden    sind,    umgehend    sorgfältig daraufhin   überprüfen,   ob   die   darin   enthaltenen   Angaben   zum Sachverhalt    wahrheitsgemäß    und    vollständig    sind.    Er    wird den   Rechtsanwalt   sodann   umgehend   darüber   informieren,   ob die   Schreiben   und   Schriftsätze   in   der   ihm   vorgelegten   Fassung an Dritte übersandt werden können. 3. Rechtsschutzversicherung Soweit       der       Rechtsanwalt       auch       beauftragt       ist,       den Schriftwechsel    mit    der    Rechtsschutzversicherung    zu    führen, wird     dieser     von     der     Verschwiegenheitsverpflichtung     im Verhältnis   zur   Rechtsschutzversicherung   ausdrücklich   befreit. In      diesem      Fall      versichert      der      Mandant,      dass      der Versicherungsvertrag      mit      der      Rechtsschutzversicherung weiterhin   besteht,   keine   Beitragsrückstände   vorliegen   und   in gleicher Angelegenheit   keine   anderen   Rechtsanwältinnen   oder Rechtsanwälte beauftragt sind. 4. Speicherung       und       Verarbeitung       von       Daten       des Mandanten Der   Rechtsanwalt   ist   berechtigt,   die   ihm   anvertrauten   Daten des        Mandanten        im        Rahmen        des        Mandats        mit Datenverarbeitungsanlagen   zu   erfassen,   zu   speichern   und   zu verarbeiten. 5. Unterrichtung des Mandanten per Telefax Soweit    der    Mandant    dem    Rechtsanwalt    einen    Faxanschluss mitteilt,     erklärt     er     sich     damit     bis     auf     Widerruf     oder ausdrückliche   anderweitige   Weisung   einverstanden,   dass   der Rechtsanwalt      ihm      ohne      Einschränkungen      über      diesen Faxanschluss   mandatsbezogene   Informationen   zusendet.   Der Mandant    sichert    zu,    dass    nur    er    oder    von    ihm    beauftragte Personen     Zugriff     auf     das     Faxgerät     haben     und     dass     er Faxeingänge      regelmäßig      überprüft.      Der      Mandant      ist verpflichtet,    den    Rechtsanwalt    darauf    hinzuweisen,    wenn Einschränkungen       bestehen,       etwa       das       Faxgerät       nur unregelmäßig      auf      Faxeingänge      überprüft      wird      oder Faxeinsendungen       nur       nach       vorheriger       Ankündigung gewünscht werden. 6. Unterrichtung des Mandanten per E-Mail Soweit   der   Mandant   dem   Rechtsanwalt   eine   E-Mail-Adresse mitteilt,     willigt     er     jederzeit     widerruflich     ein,     dass     der Rechtsanwalt      ihm      ohne      Einschränkungen      per      E-Mail mandatsbezogene    Informationen    zusendet.    Im    Übrigen    gilt Ziff.   5   dieser   Bedingungen   entsprechend.   Dem   Mandanten   ist bekannt,        dass        bei        unverschlüsselten        E-Mails        nur eingeschränkte    Vertraulichkeit    gewährleistet    ist.    Soweit    der Mandant       zum       Einsatz       von       Signaturverfahren       und Verschlüsselungsverfahren    die    technischen    Voraussetzungen besitzt     und     deren     Einsatz     wünscht,     teilt     er     dies     dem Rechtsanwalt mit. 7. Zahlungspflicht des Mandanten; Abtretung Der      Mandant      ist      verpflichtet,      auf      Anforderung      des Rechtsanwalts   angemessene   Vorschüsse   und   spätestens   nach Beendigung    des    Mandats    die    vollständige    Vergütung    des Rechtsanwalts       zu       bezahlen.       Dies       gilt       auch,       wenn Kostenerstattungsansprüche   gegen   Rechtsschutzversicherung, Gegenseite   oder   Dritte   bestehen.   Der   Mandant   tritt   sämtliche Ansprüche     auf     Kostenerstattung     durch     die     Gegenseite, Rechtsschutzversicherung    oder    sonstige    Dritte    in    Höhe    der Honorarforderung    des    Rechtsanwalts    an    diesen    ab.    Dieser nimmt    die    Abtretung    an.    Der    Rechtsanwalt    ist    berechtigt, eingehende   Zahlungen   auf   offene   Honorarforderungen,   auch aus anderen Angelegenheiten, zu verrechnen. 8. Aktenaufbewahrung und Vernichtung Der   Mandant   wird   darauf   hingewiesen,   dass   Handakten   des Rechtsanwalts   bis   auf   die   Kostenakte   und   etwaige   Titel   nach Ablauf   von   fünf   Jahren   nach   Beendigung   des   Mandats   (§   50 Abs.   2   Satz   1   BRAO)   vernichtet   werden,   sofern   der   Mandant diese   Akten    nicht    in    der    Kanzlei    des    Rechtsanwalts    vorher abholt. Im Übrigen gilt § 50 Abs. 2 Satz 2 BRAO. 9. Schlussbestimmungen Die     Rechtsunwirksamkeit     einer     Bestimmung     berührt     die Rechtswirksamkeit     der     anderen     Vertragsteile     nicht.     Die Vertragspartner        verpflichten        sich,        eine        unwirksame Bestimmung   durch   eine   wirksame   Regelung   zu   ersetzen,   die ihr   im   wirtschaftlichen   Ergebnis   am   nächsten   kommt   und   dem Vertragszweck am besten entspricht.
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